Besichtigungenund Ausgrabungen historischer Sehenswürdigkeiten

Verhalten auf Ausgrabungen und bei der Besichtigung historischer SehenswürdigkeitenGenerell gilt: Bleiben Sie immer auf den vorgegebenen Pfaden. Das Klettern auf Säulen und das Besteigen von Pyramiden ist grundsätzlich verboten. Auch das Fotografieren in alten Gräbern oder im Museum ist untersagt. Letzteres hat nicht nur mit Gründen des Copyrights zu tun. Das Blitzlicht ist schädlich für alte Wandmalereien. Oft sieht man Touristen, die Abseits der Besichtigungspfade auf archäologisch untersuchtem Gelände herumlaufen oder auf Ruinen herum klettern. Den Gästen ist meistens nicht bewusst, dass sie alte Siedlungsspuren zertreten und anderen Schaden anrichten. Allerdings ist dies auch den meisten Ägyptern nicht bewusst, wenn sie etwa den Touristen folgen, um ihnen Souvenirs zu verkaufen. Generell sollte man sich niemals darauf einlassen, Antiquitäten zu kaufen, insbesondere dann nicht, wenn es sich um Objekte aus dem Altertum handelt. Zum einen ist das Handeln und Exportieren von Altertümern strengstens verboten und mit hohen Strafen belegt, zum anderen motiviert man damit die Ausbeutung der Denkmäler durch skrupellose Händler und Grabräuber. Ein Objekt aus dem Souvenirladen mag dagegen kitschig wirken, ist aber für die Wirtschaft, für die Antiken und für ein gutes Gewissen die bessere Wahl. Wenn Sie keinen Reiseführer (Buch) zur Hand und keinen Reiseleiter (Mensch) dabei haben, werden Sie schnell einen Ägypter finden, der sich als Besichtigungsführer anbietet. Gegen Bakschisch natürlich. Meistens handelt es sich dabei aber nicht um ausgebildete Fremdenführer, sondern um Bewohner der Gegend, die den Touristen statt historisch korrekter Informationen lieber Anekdoten und Märchen erzählen, bunt gemischt mit gehörten Halbwahrheiten.