Sterne der Pharaonen - Zeitreise ins alte Ägypten im Planetarium Hamburg

Hamburg, 16. November 2004 - Ägypten, Land der Rätsel - majestä-tische Überreste einer uralten und hochentwickelten Kultur, die auch auf die Menschen von heute eine ungeheure Faszination ausübt. Anfang Dezember startet im Planetarium Hamburg mit Sterne der Pharaonen - Götter, Gräber und Gestirne am Nil eine Entdeckungs-reise in die ägyptische Vergangenheit. Sterne der Pharaonen ver-bindet die klassischen Mittel des Planetariums - den naturgetreuen Sternenhimmel - mit Flügen durch Gänge der Pyramiden und in die Grabkammern und Tempel längst versunkener Zeiten mittels der 3-D-Computertechnik des Digistar 3-Systems.

Für die alten Ägypter waren die Sterne Teil des großen Kreises aus Leben, Sterben und Wiedergeburt, sagt Planetariumsdirektor Thomas Kraupe, Sterne der Pharaonen verbindet Mythen, Kunst und Archäologie mit Astronomie - wohl noch nie kam man auf so lebendi-ge Art und Weise der Welt der Pharaonen und ihrer religiös gepräg-ten Astronomie so nah.

Die Original-Produktion Stars of the Pharaohs ist in mehr-jähriger Arbeit des Teams der Evans & Sutherland Digital Theater Division entstanden. Das Team aus Salt Lake City verbrachte mehrere Monate zusammen mit Archäologen und Astronomen in Ägypten, um Bauwerke mit Spezialkameras zu photographieren und zu ver-messen. So konnten per Computer die spektakulärsten Tempel in ihrer ursprünglichen Farbigkeit wiedererschaffen werden. Das eindrucksvolle Ergebnis feierte vor wenigen Monaten in Chicago seine Premiere.

Im Hamburger Planetarium ist eine längere Fassung zu sehen: Unter der Regie und Co-Autorenschaft von Thomas Kraupe wurde die Neufassung gegenüber dem Original um fast zehn Minuten auf 45 Minu-ten verlängert. Unsere Fassung für die Europa-Premiere in Hamburg ist keine bloße Übersetzung, sondern beinhaltet einige völlig neue Szenen - insbesondere durch den Einsatz unseres atemberaubend schönen Sternen-himmels, - erläutert Thomas Kraupe, Direktor des Planetariums.

Die markante Stimme von Weltenbummler Hardy Krüger begleitet die Planetariumsbesucher auf der Reise ins Reich der Pharaonen: Sie beschreibt die Rolle der Pharaonen und ihr astro-nomisches Wissen. Die Tour macht verständlich, wie die Ägypter die Sterne verwendet haben, um Zeit und Kalender festzulegen und ihre Monumente aus-zurichten. Außerdem erklärt die Show, wie sich der Sternenhimmel vor 5.000 Jahren von unserem heutigen Himmel unterscheidet.

Die passenden Klangwelten hat dazu der in Hollywood lebende und international preisgekrönte deutsche Komponist Alexander van Bubenheim (u.a. 2001: Das Experiment) in enger Zusammenarbeit mit Thomas Kraupe in seinem Studio unweit von Los Angeles geschaffen.

Ab 9. Dezember wird sich auch das Helms-Museum, Hamburger Museum für Archäologie und Geschichte, dem Thema widmen. Es zeigt die Sonderausstellung unter dem Titel Krieg und Frieden im alten Ägypten - der Pharao siegt immer. In Kooperation mit dem Planetarium Hamburg erhalten Besucher des Museums und der Show Sterne der Pharaonen - Götter, Gräber und Gestirne am Nil bei Vorlage der Eintrittskarten eine jeweilige Ermäßigung von 2,50 Euro (gilt nicht für bereits ermäßigte Karten).

Sterne der Pharaonen - Götter, Gräber und Gestirne am Nil ab dem 02. Dezember 2004 im Planetarium Hamburg, Eintritt Euro 7,00, ermäßigt Euro 4,50. Karten sind an der Abendkasse, online unter www.planetarium-hamburg.de oder telefonisch unter 040/428 86 52 10 erhältlich.

PressekontaktSusanne Nadolnyarts hamburg.agentur für kommunikation + kulturmanagementUlmenstraße 15D-22299 HamburgTel: +49-40-46 00 95-3Fax: +40-40-46 00 95-51kontakt@arts-hamburg.dewww.arts-hamburg.de