Tempelanlagen von Karnak (Luxor) Teil 3 Ost-West-Achse des Amun-Tempels
Die Tempelstadt von Karnak ist so großflächig, dass man eigentlich mehrere Tage braucht, um alle Bauwerke und Denkmäler zu besichtigen. Da allerdings Teile der Anlagen nicht zugänglich sind, und andere stark zerstört, lohnt es sich, die Highlights herauszupicken, um erst am Schluss noch die eine oder andere Detailbesichtigung anzuschließen. Die meisten Highlights von Karnak erwarten den Besucher auf der Hauptachse des Amun-Tempels, der Ost-West-Achse. Hier trifft man allerdings auch auf die großen Touristenströme, die zum Teil mit Bussen vom Roten Meere herangefahren werden, um die Wunder von Karnak besichtigen zu können.
Der Wegverlauf im Überblick: Vom Busparkplatz geht es über den Vorplatz mit Sphinxallee zum ersten großen Pylon, dem mehrere Innenhöfe und Säulenhallen und weitere Pylone folgen, bis man am östlichen Ende das Allerheiligste des Amun und wiederum dahinter das „Achmenu“, den Festtempel von Thutmosis III. erreicht. Einzelne Schilder und Tafeln mit Plänen und Erklärungen auf Englisch, Französisch und Arabisch erläutern die Tempelabschnitte. Viele sehenswürdige Details werden schnell übersehen, weil oftmals große Touristentrauben davor stehen. Deshalb sollte man sich für den Rundgang genügend Zeit nehmen. Da außerdem die Besuchermengen zu bestimmten Stoßzeiten ansteigen, kann man zwischendurch Pausen einlegen, um dann mit seinem Rundgang fortzufahren, wenn die jeweiligen Säle und Hallen etwas leerer sind.
Autor dieses Artikels: M.Hüneburg
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