Tutanchamun DNA-Test
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Die
goldene Maske des Tutanchamun |
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Röntgenaufnahme
von Tutanchamuns Schädel |
Außerdem sollen forensische Untersuchungen Aufschluss über die Todesursache Tutanchamuns liefern. Hier war zuletzt besonders die Mordtheorie von Bob Brier auf großes öffentliches Interesse gestossen.
Das Team besteht aus Wissenschaftlern der Waseda und Nagoya Universitäten und hat bereits eine offizielle Genehmigung der ägyptischen Behörden erhalten.
Zusammen mit Experten der ägyptischen Altertümerverwaltung und der Ain Shams Universität soll, zum ersten Mal seit dreißig Jahren, am 12. Dezember der Sarkophag Tutanchamuns im Tal der Könige geöffnet und eine Gewebeprobe entnommen werden.
Hauptziel der Untersuchung ist die Frage, ob Tutanchamun königlicher Abstammung war.
Zu diesem Zweck wird ein DNA-Vergleich mit einer Mumie durchgeführt, die traditionell für Amenophis III., seinen Großvater gehalten wird. Gelegentlich hatte man in Amenophis III. auch den Vater Tutanchamuns vermutet.
Ob der Test wirklich die gewünschten Ergebnisse liefert, ist jedoch zweifelhaft. DNA-Proben aus Mumiengewebe sind oftmals zu unvollständig und verunreinigt, um für Tests eingesetzt zu werden. Nicht zuletzt wird die Mumie Amenophis III. von einigen Forschern in Wirklichkeit für die des Pharao Echnaton gehalten. Möglicherweise kann auch diese Frage durch die Untersuchung des japanischen Teams geklärt werden.
Weiterführende Links:
Tutanchamun
- der vergessene Pharao
Das Grab des Tutanchamun

