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Djedi-Projekt soll Geheimnisse der Cheops-Pyramide lüften

Die Cheops-Pyramide in Gizeh bei Kairo ist die höchste Pyramide der Welt und gilt als relativ gut erforscht. Trotzdem hat die Cheops-Pyramide, in der der gleichnamige Pharao bestattet wurde, den Archäologen noch längst nicht alle ihre Geheimnisse verraten. Archäologen aus Ägypten und Großbritannien haben daher das Djedi-Projekt ins Leben gerufen, um mithilfe eines Roboters zwei Schächte zu erforschen, die in südlicher bzw. nördlicher Richtung aus der Königinnen-Kammer der Cheops-Pyramide herausführen. Djedi war ein Magier, der beim Bau der Cheops-Pyramide mitwirkte.

Die zu untersuchenden Schächte führen im Gegensatz zu den meisten anderen Gängen jedoch nicht bis zur Außenhülle der Pyramide, sondern enden tief im Inneren des antiken Pharaonengrabes. Bereits Anfang der 1990er-Jahre versuchten Archäologen aus Deutschland das Geheimnis der beiden Schächte zu lüften. Im Fokus stand dabei vor allem der südliche Gang, der von einem Stein verschlossen wird.

Nachdem die Archäologen ihre Forschungen an der Cheops-Pyramide in Gizeh mangels Verlängerung der notwendigen Genehmigungen abbrechen mussten, setzte die Altertumsverwaltung im Jahr 2002 selbst zum Durchbruch des Stein an und fand dahinter - nichts. Der eigens konstruierte Roboter "Upuahut-2" soll im Spätjahr einen zweiten Stein durchbohren, hinter dem sich die Archäologen mehr Erfolg versprechen. Außerdem soll auch der nördliche Gang, dessen Ende sich ebenfalls hinter einem geheimnisvollen Stein verbirgt, mit dem Roboter erforscht werden.  

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