Archäologischer Fund bei Luxor am Nil
Im Süden von Ägypten, zwischen Luxor und dem Tal der Könige bei Theben, stehen die Überreste eines Tempels, der aus dem 14. Jahrhundert vor Christus stammt und damals von Pharao Amenhotep III. in Auftrag gegeben worden war. Von dem Tempel ist zwar nicht mehr viel zu sehen, die beiden Memnon-Kolosse, die eine Höhe von knapp 20 Metern erreichen und Abbilder des Pharaos darstellen, gehören dafür zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Ägypten. Seit einigen Monaten sind in dem Gebiet rund um den Tempel archäologische Ausgrabungen im Gange, die bereits mehrfach zum Erfolg führten.
Nachdem die Archäologen kurz nach Beginn der Ausgrabungen bei Luxor schon eine vier Meter große Statue des Gottes Thot, in der ägyptischen Mythologie der Gott der Weisheit, entdecken konnten, brachten die Forscher dieser Tage eine zweite Statue ans Tageslicht. Wie die Altertumsverwaltung in Kairo mitteilte, handelt es sich auch bei dieser Statue höchstwahrscheinlich um ein Abbild des Gottes Thot.
Die Archäologen vermuten nun, dass der Tempel einst von einer ganzen Allee aus solchen Statuen umgeben war und entsprechende Funde in den kommenden Wochen und Monaten nur eine Frage der Zeit sein werden. Theben, Luxor und das Tal der Könige sind beliebte Ausflugsziele im Süden von Ägypten, die nicht zuletzt auch von Touristen besucht werden, die im Rahmen einer Nilkreuzfahrt zwischen Luxor und Assuan im Land der Pharaonen unterwegs sind.