Ägypten und Großbritannien einigen sich im Streit um Kulturgüter

1:0 für Ägypten im Streit um Kulturgüter, die einst illegal außer Landes geschafft wurden und sich inzwischen im Besitz mehrerer Museen und Privatsammlungen in Großbritannien befunden hatten. Ägypten und Großbritannien einigten sich bereits vor einigen Wochen darauf, dass insgesamt 25.000 Kulturgüter wieder an die Altertumsverwaltung in Kairo zurückgegeben werden. Mit der Übergabe der ersten Kulturgüter von London an Kairo wurde diese Vereinbarung nun auch in die Tat umgesetzt, ein erstes Flugzeug mit der ersehnten Fracht an Bord landete dieser Tage in Ägypten.

Die Kulturgüter aus Großbritannien, die teilweise bis zu 200.000 Jahre alt sind, größtenteils aber aus der frühen Zeit der Pharaonen stammen, sind für Zahi Hawass, den Chef der Altertumsverwaltung in Ägypten, jedoch nur einige Schritte von weiteren, die in Zukunft noch folgen sollen. Auch mit zahlreichen anderen Ländern in aller Welt, unter anderem Deutschland, befindet sich Ägypten seit Jahren in Verhandlungen, um nicht zu sagen Streit, um die Rückgabe vermeintlich gestohlener Kulturschätze.

Geht es nach Zahi Hawass, so sollen die bereits vor Jahren unter seine Ägide begonnenen Verhandlungen schon in naher Zukunft zum Abschluss gebracht werden, damit möglichst alle aus Ägypten entführten Kulturgüter ihren rechtmäßigen Platz im Ägyptischen Museum Kairo einnehmen können. Hawass sieht sich dabei eigenen Aussagen zufolge auf einem guten Weg und berichtet von durchweg positiven Gesprächen mit seinen Verhandlungspartnern. 

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