Fast Food im Alten Ägypten schlecht für die Gesundheit
Die Menschen im Alten Ägypten schufen eine der ersten Hochkulturen der Geschichte und waren nicht unbedingt als Kostverächter bekannt. In verschiedenen Aufzeichnungen und Wandmalereien, die im Laufe der vergangenen Jahrzehnte in ägyptischen Tempeln gefunden wurden, wird von reich gedeckten Tischen und ausufernden Festmahlen berichtet. Zumindest in den Kreisen der oberen Gesellschaftsschichten dürften Hunger und Verzicht im Alten Ägypten kaum eine Rolle gespielt haben.
Ein Forscher-Team aus England wollte es nun genauer wissen und machte sich auf die Suche nach den Speiseplänen der Priester bzw. derer Familien, nachdem bei den Mumien der Gottesdienen deutliche Hinweise auf verkalkte Arterien und Herzkrankheiten festgestellt wurden. Wie die heutige Medizin weiß, sind solche Krankheiten charakteristisch für ungesunde und fettreiche Ernährung, z.B. mit dem sogenannten Fast Food. Das Fast Food der Priester im Alten Ägypten bestand den Untersuchungen zufolge aus den Götterspeisen, die eigentlich den Göttern in den Tempeln geopfert wurden.
Offensichtlich konnten die Priester in der überwiegenden Mehrheit der Versuchung nicht widerstehen und bedienten sich selbst an den üppigen Portionen. Dazu wurden Bier und Wein im Überfluss gereicht, so dass diese Art der Ernährung von den Forschern als einer der Gründe für die relativ niedrige Lebenserwartung von nur 40 - 50 Jahren darstellt.